Haben die Luzerner*innen während Wagners Zeit in Tribschen seinen Antisemitismus wahrgenommen? Wie ging die Stadt Luzern damit um, als sie 1933 das Richard Wagner Museum eröffnete? Und warum wurden bei der Gründung des Lucerne Festivals im Jahr 1938 ausgerechnet
Werke von Wagner auf dem Platz vor der Tribschener Villa gespielt?
Diesen und anderen Fragen widmete sich der Historiker Patrik Süess in einem Forschungsauftrag. Die Ergebnisse werden ab April 2027 in einer neuen Sonderausstellung präsentiert. Am Tag der offenen Tür gibt Patrik Süess Einblicke in seine Forschung und steht für Fragen und Gespräche zur Verfügung.