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Aktuelles aus dem Museum
17.07.2009
Sammlung historischer Instrumente zieht um
Die Sammlung historischer Musikinstrumente im Richard Wagner
Museum Luzern übergibt die Stadt Luzern der Albert
Koechlin Stiftung (AKS). Gezeigt werden die Instrumente künftig
in Willisau
(Kanton Luzern), zusammen mit der bestehenden Musikinstrumenten-Sammlung
Patt, welche nachgebaute, spielbare Instrumente umfasst und
ausstellt. In den freien Räumen auf Tribschen sollen fortan
die Person Richard Wagners, sein Werk und die musikgeschichtlichen
Zusammenhänge gezielter thematisiert werden.
In der ehemaligen Druckerei des Willisauer Boten wird ab Frühjahr
2010 ein neues Musikinstrumenten-Museum mit rund 500 Exponaten entstehen.
Das Ausstellungs- und Vermittlungskonzept stellt zum einen die historische
Handwerkskunst im Instrumentenbau ins Zentrum. Zum anderen wird
ein Besuch zum hörbaren Erlebnis, indem das Publikum die nachgebauten
Instrumente zum Klingen bringen darf. Weiterhin werden Führungen,
Konzerte sowie thematische Sonderausstellungen angeboten.
Der Auszug der Instrumente aus der Tribschener Liegenschaft wird
Ende Oktober 2009 stattfinden. Stattdessen präsentiert das
Richard Wagner Museum in der Saison 2010 eine Sonderausstellung
des Büro ARTES/ Rombach mit dem Titel "Alpenmythos im
19. Jahrhundert - Richard Wagners Wanderungen in der Schweiz".
Längerfristig ist eine Erweiterung der Dauerausstellung zum
Thema "Richard Wagner und Luzern" geplant.
Die Instrumentensammlung ist bis Mitte Oktober 2009 in Tribschen
zu besichtigen. Ab 2010 werden die Musikinstrumente in Willisau
neu präsentiert. Der Eröffnungstermin steht noch nicht
fest.
23.6.09
- Medienmitteilung betreff Instrumentensammlung

1.06.2008
Sommercafé eröffnet
Wer die Halbinsel Tribschen mit seinem Museum kennt, weiss,
dass bei einem Schönwettertag unzählige Ausflügler
die Landschaft geniessen und schätzen. Bereits zu Richard Wagners
Zeiten war der Landsitz auf Tribschen für seine Aussicht und
seine Gastlichkeit berühmt.
Ab 13. Juni 2008 können die Besucher des Richard Wagner Museums,
die Bevölkerung und alle Interessierten ihren Ausflug nach
Tribschen mit Kaffee und Kuchen abrunden und den Blick über
den See schweifen lassen. Nicht zuletzt ist es dem Museumsbetrieb
möglich, auf die verstärkte Nachfrage nach Apéroveranstaltungen
im und vor dem Museum mit einem professionellen Angebot zu reagieren.
Das Sommercafé beim Richard Wagner Museum ist ein Schönwetterbetrieb
mit 40 Open-Air-Sitzplätzen. Der Gartenpavillon auf dem Vorplatz
des Museums dient als Verkaufstheke und kleine Küche. Das kulinarische
Angebot wird ausgewählt einfach sein, von Kaffee und Kuchen,
über Glacé bis hin zu kleineren Speisen wie Salate und
Paninis. Die Getränkekarte hält Softgetränke, eine
Weinauswahl und Bier bereit.
Die Stadt Luzern hat den Bauauftrag für den Gartenpavillon
an das Architekturbüro Auf der Maur und Böschenstein in
Luzern vergeben. Hier wurde eine Lösung gefunden, die neben
dem denkmalgeschützten Richard Wagner Museum den Pavillon aus
Holzelementen mühelos integriert und in das Landschaftsbild
problemlos einfügt. Er ist mit einer Lichtlaterne und einem
Kupferdach geschmückt. Das Sommercafé wird duch den
den Gastronom Bruno Milesi im Auftrag der Stadt Luzern betrieben.
Bei trockener Witterung ist das Sommercafe geöffnet von
Montag bis Sonntag 10-20 Uhr.

24.04.2007
Luzerner Verein "Wagnerzeit Zeit
für Wagner" gegründet
Richard Wagner vollendete einer seiner bedeutendsten Opern in
Luzern. Das Musikdrama "Tristan und Isolde" komponierte
er am 6. August 1859 im Hotel Schweizerhof zu Ende. An seine "Noch-Ehefrau"
Minna Wagner schrieb er am selben Tag: "So eben ½
5 Uhr liebste Minna, habe ich die letzte Note am Tristan
geschrieben! - Ruhe er sanft, und sie auch!".
Nun ist es Zeit für Wagner. Der Anlass ist gegeben und
damit schlossen sich ein Luzerner Unternehmer und Wagnerverehrer
mit einem Musikhistoriker und Professor der Luzerner Musikhochschule
(MHS) zusammen, um die Person und vor allem aber die Musik Richard
Wagners in Luzern bekannter und zugänglicher zu machen. Die
beiden Herren, Stefan Gallati und Urs Fässler, suchten sich
Unterstützung und fanden diese. Raphael Staubli, Musiker und
Dozent MHS, sowie Bettina Oftinger, Pianistin und Dozentin MHS haben
sich bereit erklärt, diese Idee zu unterstützen. Bruno
Weber, Betriebsökonom und Katja Fleischer, Leiterin des Richard
Wagner-Museums Tribschen waren ebenfalls begeistert davon.
Ende des Jahres 2006 ist der Verein "Wagnerzeit- Zeit für
Wagner" gegründet worden und mittlerweile kann dieser
bereits über 100 Mitglieder zählen. Das Interesse ist
gross und das Programm für die kommenden Jahre bis zum Jubiläum
im Jahr 2009 verspricht viel: Werkbetrachtungen, Opernbesuche ausserhalb
Luzerns, Konzerte, Diskussionen, Begegnungen mit Sängerinnen
und Sängern, Filmfassungen von Wagners Werken, eine Opernreise
ins Ausland und ein abschliessendes Wagnerfest zum Jubiläumsjahr
2009.
Informationen
und Anmeldeformular für Mitgliedschaft
(PDF zum Ausdrucken und Ausfüllen)
Alle
Veranstaltungen der Wagnerzeit
Website
des Vereins: www.wagnerzeit.ch
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