Baugeschichte
des Landhauses
Das Richard Wagner Museum in Tribschen ist im ehemaligen Landsitz
der Familie Am Rhyn eingerichtet. Diese Patrizier-familie konnte im
18. Jahrhundert das herrschaftliche Anwesen erwerben.
Die Wurzeln des denkmalgeschützten Objektes reichen allerdings
bis in das 15. Jahrhundert zurück, worauf das aus dieser Zeit
stammende Untergeschoss schliessen lässt. Wahrscheinlich bewohnten
im Spätmittelalter die "Herren zu Tripschen" das Haus.
Heute noch ist der Name des Quartiers nach ihnen benannt.
Die derzeitige Aussenansicht des Gebäudes ist dem Jahr 1800 zuzuschreiben.
Aus dieser Zeit stammen die für das Landhaus so typischen Fensterreihen.
Ihre axialsymmetrische Anordnung könnte auf die Bauweise der
Meisterfamilie Singer zurückzuführen sein.
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