Die
Museumsgründung
In der ehemaligen Wohnstätte Richard Wagners in Tribschen bei
Luzern ist ein Museum eingerichtet worden, das an das Leben und Werk
des berühmten Komponisten erinnern möchte.
Für sechs Jahre lebte Richard Wagner am Ufer des Vierwaldstättersees.
Nachdem er 1872 seinen Wohnsitz nach Bayreuth verlegte und damit das
"Tribschener Idyll" verlassen hatte, stand das Tribschener
Landhaus für längere Zeit leer oder wurde über die
Sommermonate als Ferienhaus vermietet. Erst 1931 erwarb die Stadt
Luzern das Landhaus der Familie Am Rhyn mit dem 30 000 m2
umfassenden Park, um es der Öffentlichkeit zugängig zu machen.
Die Gründung des Museums fand zwei Jahre später statt und
seitdem ist im Erdgeschoss eine Ausstellung über Richard Wagner
zu besichtigen. Die Räumlichkeiten des ersten Obergeschosses
wurden 1943 für die Sammlung historischer Musikinstrumente hergerichtet.
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